Ich habe mich gefreut, dass einige Reisende bereit waren, uns einen Urlaubsbericht zur Verfügung zu stellen, den ich hier umgehend und ungekürzt GERNE veröffentliche :-) (für Inhalt usw. ist jeweils der/die am Ende genannte Autor(in) verantwortlich)

Bericht von Anja  Meike   JM  Nansiskaa  Manfred


Malta: die von Gott geküßte Insel!

Liebe Malta-Interessenten,

ich freue mich, Sie auf einen kleinen Ausflug auf diese traumhafte Insel mitnehmen zu können. Denn heute weiß ich, wie nützlich es sein kann, einige Informationen vor Reisebeginn zu haben, die in keinem Reiseführer stehen.
Man erspart sich somit unliebsame Überraschungen und kann den Urlaub so richtig genießen.
Es kommt natürlich immer darauf an, was man von einem Urlaub erwartet. Die einen legen mehr Wert auf Sehenswürdigkeiten, die anderen möchten jeden Tag am Strand liegen und die nächsten die Sportangebote nutzen.
Ich wollte eigentlich nur eine Woche die Seele baumeln lassen und ließ mich also überraschen...
Meine Reise dauerte vom 21.01. bis 28.01.2001.
Das Lastminute-Angebot umfaßte die Anreise mit der Bahn zum Flughafen, Übernachtung und Frühstück in einem 4 Sterne-Hotel und eine Hafenrundfahrt.
Und das alles für nur 459,00 DM. Hierzu ist zu sagen, daß das günstig ist; auf Malta allerdings sollte man die Preise vergleichen, denn es ist mit unter teurer als in Deutschland.
Da wären wir auch schon bei dem Thema: Geld!
Niemand hier in Deutschland konnte mir sagen, ob ich meine Traveller Cheques irgendwo wechseln konnte. Ja, man kann. In einer Bank, bei Thomas Cook, oder im Hotel. (Wobei das Hotel natürlich einem nicht ganz soviel rausrückt).
Für 100 DM bekommt man ca. 19 maltesische Pfund.

Bei FTI gebucht bekommen Sie sogar einen Reiseführer, eine Karte von Malta und einen Sprachführer. Die Malteser sprechen Englisch und natürlich ihre einheimische Sprache, die sich anhört wie eine Mischung aus Arabisch und Italienisch. Die Einflüsse spiegeln sich auch ganz besonders in den Gebäuden wieder und natürlich im Essen. Es ist sehr Englisch. Möchte man traditionell Maltesisch essen gehen, sollte man sich die Mühe machen und die Menükarten vor den Restaurants vergleichen.

Nach einem sehr angenehmen 2 ½ stündigen Flug, wurde ich auf dem Flughafen bei Luqa mit einem milden Wind empfangen, der schon um einiges wärmer war, als in Deutschland.

Normalerweise regnet es auf Malta zu dieser Jahreszeit und die Temperaturen bewegen sich um die 13°C, Winterzeit, sozusagen. Doch ich hatte Glück:
bis auf einen Tag mit etwas Regen, schien die ganze Woche die Sonne.
Dann waren es schon mal 20°C. Trotz dieser Temperaturen sollte eine Regenjacke und ein dicker Pulli im Reisegepäck nicht fehlen. Denn der Wind war trotz strahlend blauem Himmel manchmal sehr frisch. Es war auch so, daß an jedem Tag um ca. 15.00 Uhr Wolken aufzogen und dann war es empfindlich kühl.

Mit dem Bustransfer vom Flughafen, der im Süden liegt, wurde ich an die Nordküste gefahren. Nähe der Stadt Bugibba. Da die Insel nur ca. 480 km² umfaßt, dauerte die Fahrt nur etwa eine halbe Stunde für knapp 20 km. Ich war in dem Hotel Suncrest untergebracht.
An der Promenade entlang nach Buggiba, findet man ein kleines Cafe am Wasser, wo man sehr günstig einen sehr guten Cappuccino bekommt und außerdem sehr günstig einen Snack essen kann.

Der Busbahnhof ist vom Hotel aus nur einen kleinen Fußmarsch entfernt.
Man hat die Möglichkeit dort ein Tages- oder Wochenticket zu lösen, mit dem man kreuz und quer die Insel abfahren kann. Das ist natürlich günstiger , als für jede Busfahrt separat zu bezahlen. Auch das Geld passend abzuzählen fällt somit weg. So kann man dort aussteigen, wo es einem gefällt und dann einfach dort wieder einsteigen, um weiterzufahren.
Die Busse sind mit Nummern gekennzeichnet. Diese Nummern sagen aus, wohin der Bus fährt. Anhand des Busfahrplans, den man an der Busstation bekommt, kann man seine Route planen. Man sollte sich auch nicht an feste Uhrzeiten halten. Lieber früher an der Bushaltestelle sein und einfach warten bis der Nächste fährt. Das kann halt von den angegeben Zeiten abweichen.
Da sollte man sich die Geduld und Gelassenheit von den Maltesern abgucken!

Einige Dörfer oder Städte erreicht man nicht direkt, sondern muß diese über den Bushauptbahnhof in der Hauptstadt Valletta anfahren.

So, erst einmal angekommen ist es natürlich wichtig zu wissen, wo man was machen kann. Die Insel besteht hauptsächlich aus felsiger, karger Landschaft und die Küsten aus Klippen oder steinigen Abschnitten. Es gibt natürlich auch einige wunderschöne Sandstrände, allerdings ohne Palmen. Bei der Vegetation auf Malta fällt einem gar nicht auf, daß es so gut wie keine Bäume gibt.

Möchten Sie eine organisierte Tagestour buchen, so haben Sie die Möglichkeit, die Angebote der Reiseleitung vom Hotel aus zu nutzen. Aber ich empfehle Ihnen genau diese Angebote bei Einheimischen zu buchen. Diese Tagestourangebote sind um ca. 75% günstiger und Sie bekommen sogar mehr für Ihr Geld, als diese „durch eine Reiseleitung unterstütze Tour“. Sie werden dadurch Land und Leute besser kennenlernen. Denn Sie werden ebenfalls vom Hotel abgeholt und werden den ganzen Tag betreut.
Allerdings haben Sie das Gefühl, daß sie mit dem eigenen Wagen da sind. (Man fühlt sich entspannter und freier). Das ist ein weiterer Vorteil, denn die einheimische Reisebegleitung geht auf Ihre Wünsche ein.
So erging es mir auf Gozo. Ich wollte unbedingt die Jesusstatue fotografieren. Unsere eingeplante Route führte uns aber nicht dorthin. So habe ich einfach gefragt und mir wurde der Wunsch erfüllt. Ein kleiner Abstecher, sozusagen liegt da ohne weiteres drin. Ist das nicht toll?

Diese Buchungsmöglichkeiten finden Sie an den Straßen mit Schildern ausgewiesen. Bitte lassen Sie sich nicht davon abschrecken, daß man diese Touren in kleinen Läden verkauft. Wo man auch alles andere, wie Zigaretten und Chips bekommt.
Es ist dadurch nicht unseriös. Vertrauen Sie Ihrer Sparsamkeit!
 

Meine Reiseroute:

Von der Golden Bay, an der Westküste, über Mgarr nach Mdina, in die alte Hauptstadt von Malta. Sie wird auch lautlose Stadt genannt. Sie liegt hinter einer Festung. Man muß durch ein altes Stadttor eintreten und es ist wirklich sehr ruhig und man bekommt den Eindruck, daß man in einer anderen Welt ist, zu einer anderen Zeit.
In Mdina gibt es die St.Peter & Paul Cathedral mit wunderschönen Malereien. Der Fußboden besteht aus lauter Mamorplatten. Auf denen wird beschrieben welcher Ordensbruder darunter begraben liegt. (Ich hatte so das Bedürfnis mir die Schuhe auszuziehen!). Bitte achten Sie die Kuppel. Sie haben solche Malereien noch nie gesehen. Diese werden Sie in ihren Bann ziehen. Hier sind die Lichtwesen am deutlichsten zu spüren!

In der Nähe von Mdina ist auch die berühmte Glasbläserei, die man besichtigen kann.

Mein nächstes Ziel war Valletta. Der Bushauptbahnhof liegt zentral zum Stadtkern und man kann von dort aus wunderbar bumeln gehen. Einen der besten einheimischen Snacks bekommt man dort am 3. Stand links (habe ich aus dem Internet): eine Blätterteigtasche mit einheimischen Käse gefüllt für umgerechnet nur 40 Pfennige. Lecker! In Valletta gibt es viel anzusehen, zum Beispiel das St. Elmo Fort , etliche Kathedralen und Museen.

Ein weiterer Höhepunkt sind die Dingli - Klippen im Süden. Dort hat man einen gigantischen Blick auf das weite Meer. Man sieht sogar schon leicht die Erdkrümmung! Es ist der Moment, den Sie sich Zeit nehmen sollten, um zu sich zu kommen. Sich dort einfach für einen Augenblick hinzusetzen und die weite des Meeres einzuatmen. Sie werden Gott in seiner ganzen Herrlichkeit spüren!
 
 

Der Ort Dingli selbst hat auch eine wunderschöne Kathedrale. Zwischen Rabat und Dingli liegt Buskett Garden, eine Art Parkanlage mit Krüppelkiefern.
(Für Malta sind Bäume in dieser Vielzahl ungewöhnlich). Verdala Palace liegt gleich daneben. Allerdings ist die Burg in Privatbesitz und nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Von dort aus geht es dann nach Rabat. Dort kann man die berühmten Katakomben besichtigen. Auch hier gibt es unzählige Kathedralen und Museen.

Die Hafenrundfahrt (und die sollten sie sich auf keinen Fall entgehen lassen) startet von Sliema aus und dauerte insgesamt 1 ½ Stunden. An der Küste Sliema entlang in die Bucht Sliema Creek, Lazaretto Creek und Msida Creek. Weiter an der Küste Vallettas entlang in den Grand Harbour. In den Newport, von da in den French Creek, in den Dockyard, Kalkara Creek und in den Rinella Creek. Diese ganze Hafenrundfahrt wird durch einen deutschsprachigen Reiseführer begleitet, der die wunderschönen Ausblicke, geschichtlich untermalt. Das sollten Sie auf jeden Fall gesehen haben. Denn der Blick vom Meer auf die Küste ist einfach sehr imposant.

Eine weitere Tagestour führte mich nach Mosta. Dort steht der St.Mary Dom. Dieser Dom hat das größte freitragende Kuppeldach der Insel. Dort kann man eine atemberaubende Architektur bewundern. Zu bestimmten Zeiten ist auch eine Besichtigung im Dom selbst möglich.

Die Neugierde führte mich selbstverständlich auch nach Tarxien. Dort ist eine der vielen schönen Tempelanlagen mit uralten, freigelegten Steinen. Unter anderem sieht man da auch ein Teil der Statue der Fruchtgöttin, die in jenen alten Tagen verehrt wurde.

Von dort ging es über Zurrieq im Süden zur Blauen Grotte. Diese kann man, wenn der Wellengang nicht zu hoch ist, mit einem kleinen Boot hineinfahren.
Von dort ging es dann an die Bucht von Marsaxlokk, in die Höhle der Finsternis, Ghar Dalam. Diese Tropfsteinhöhle birgt alte Knochen- und Zahnfunde von Zwergelefanten, Bären, Flußpferden, Füchsen und Rotwild, die man in dem angrenzendem Museum bestaunen kann.
Abschluß dieser Tagestour war Marsaxlokk selbst, der größte Fischerhafen Maltas. Alte bunte Häuser, Fischerboote, in den Landesfarben bemalt, tummeln in der Bucht. Diese Stimmung wird durch die Einheimischen noch untermalt. Die Fischer, die am Kai sitzen und ihre Fischernetze nach alter Tradition flicken.
An Ständen werden Handarbeiten und Souveniers angeboten.
Dort im Hafen kann man draußen vor den Cafes sitzen und dieses rege Treiben beobachten.
 
 

Meine letzte Tour ging zu der Nachbarinsel Gozo.
Man setzt mit einer Fähre von Marfa Point, an der Nordwestspitze, über. Die Überfahrt dauert ca. eine halbe Stunde. Die Fährgebühr zahlt man erst auf der Rücktour.
Im Hafen von Mgarr angekommen, ging es zu den Ggantija Prehistoric Tempeln. Sie gehören zu den ältesten Tempelanlagen der Welt. Man sagt sie sind älter als die Pyramiden. (Wahrlich sind sie nicht nur ein Haufen Steine!)
Die Hauptstadt Victoria, die ebenfalls wunderschöne Kathedralen birgt, ist ebenfalls sehr sehenswert. In Xewkija z.B. steht eine Kuppelkirche, welche aus einem alten (1665) und neuen (1951)Bauwerk besteht. Auch Kirche zählt zu den besonderen Zeitzeugen. Weiter ging es nach Marsalforn, wo eine riesige Jesusstatue auf einem Berg steht (Tas Salvatur Statue). Sie umarmt die ganze Welt und löst ein warmes Gefühl der Geborgenheit aus. Schauen Sie sich Jesus genau an!

Im Norden ging es weiter zur Calypso‘s Cave. Von dort hat man von einer Aussichtsplattform eine wunderschöne Sicht über die gesamte Bucht. Von der Nordküste ging es dann in den Süden nach Xlendi. Eine willkommene Pause mit Blick auf eine malerische Bucht. Auf dem Rückweg dann der nächste Höhepunkt: Gozo Heritage! Das ist ein Muß, wenn man auf Gozo ist. Es ist ein Erlebnismuseum der besonderen Art. In Landessprache und Lichteffekten werden Sie durch jeden der 18 Räume geführt. Hier wird mit liebevoller Hingebung die Geschichte Maltas und Gozos erzählt. Sehr beeindruckende Impressionen! Das dürfen Sie auf keinen Fall verpassen.
Abgesehen davon ist Gozo sowieso ein Muß. Diese Insel ist etwas ruhiger als die Hauptinsel Malta. Sie spüren hier die Gelassenheit der Malteser noch deutlicher. Durch die ganzen vermeintlichen Eroberungen der letzten Jahrhunderte, blicken die Malteser Sie an, als ob sie sagen wollten: „ Ja, kommt nur und erobert uns! Ihr geht auch wieder!“

...aktiv die Seele baumeln lassen. Das war mein Urlaub auf Malta. Dabei habe ich wohl noch nicht mal die Hälfte dessen gesehen, was Malta noch zu bieten hat. Ich habe noch nie so ein Angebot an Sehenswürdigkeiten vorgefunden, wie auf Malta.

Überall auf der Insel begegnet man Gott. Ob in den Bussen, an den Hauswänden, den Kathedralen und Museen, in den Tempelanlagen und ganz besonders in den Menschen dort. Die Malteser sind, wie Sie unschwer erkennen werden, in ihren tiefen Herzen, sehr gläubige Menschen.

Es ist ein sehr freundliches und warmes Volk. Hier kann man als Frau alleine irgendwo entlang gehen und wird nicht komisch von der Seite angesprochen. Man muß auch nicht krampfhaft die Tasche festhalten, aus Angst, man könnte überfallen werden. Es ist ein sicheres Urlaubsziel.
 

Ich bin von der Atmosphäre so tief beeindruckt, daß meine nächste Reise nach Malta zu einer Pilgerfahrt nach Gozo wird.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen kleinen Eindruck dieser wunderschönen Insel vermitteln. Ganz besonders natürlich die nützlichen Tips!

Haben Sie Fragen zu Malta? Bitte zögern Sie nicht, mir eine eMail zu schreiben
an meine Adresse: Nansikaa@aol.com

Gerne antworte ich Ihnen
und wünsche Ihnen viel Spaß in Ihrem nächsten Urlaub!

Herzlichst
Ihre Nansikaa



Für folgenden Bericht danke ich recht herzlich dem Autor J. M. ! :

Wenn man die Strukturen im Malta-Chaos erst einmal erkannt hat, ist ein
Zurechtfinden Kinder leicht.
Ich war als Sprach-Student unterwegs und habe den Unterricht genossen. Die
Schule NSTS ist sehr professionell organisiert und arbeitet effizient. Man
wird zu Beginn über einen Test eingestuft und danach in die passende Klasse
vermittelt. Das internationale Flair (Japaner, Franzosen, Italiener etc.)
öffnet dem Teilnehmer nicht nur die Welt, sondern zwingt ihn auch, Englisch
zu sprechen.
Ansonsten hat Malta natürlich Einiges zu bieten. Wassersport in jeder
Ausprägung und an den schönsten Orten. Wer Kultur und Historie sucht, findet
davon auf Malta mehr als er verkraften kann. Für mich steht fest, dass ich
da wieder hin fahre. Selbstverständlich in Verbindung mit einem
Trainingslager Englisch.
Im Abgleich zu dem, was ich von Ihnen im Internet an Informationen gefunden
habe, und dem selbst Erlebten, kann ich nur bestätigen, was sie schreiben.
Bis auf Eines: Ich habe die Auto fahrenden Malteser als durchaus
rücksichtsvolle Verkehrsteilnehmer erlebt. Was sie für unseren Geschmack
vielleicht ein wenig aggressiv erscheinen lässt, ist m. E. deren ausgeprägte
Freude am Hupen. Dies gilt besonders für die Busfahrer.

 



Folgende Mail erreichte mich im Juli 2001 von Meike:

Deine Tipps waren alle sehr ratsam und es hat sich auch nichts verändert seit 2000.
Alles in allem war es für uns ein erholsamer Urlaub, wie er auch sein sollte.
Es war ausreichend warm und Platz an den Stränden haben wir auch immer gefunden,
wobei wir die "Mellieha-Bay" als die beste empfanden - am schlimmsten war die
angeblich (lt. Reiseführern) schönste Bucht  - die "Golden Bay" - der Sand sehr verschmutzt,
viele streunende Hunde zwischen Badematten und Sonnenliegen, bzw. im Meer,
zu teuere Schirme und Liegen, bzw. noch nicht einmal der Service, diese an Ort und
Stelle gebracht zu bekommen. Aber dies war auch das einzigste Negativum.



Vielen Dank an Anja für Ihre Meinung zum Thema Taxi-fahren !

Ihr habt geschrieben, daß das Taxifahren auf Malta sehr teuer sei. Ist es auch, wenn man die weißen Taxis nimmt. Da riskiert man auch mal sein Leben. Wir haben nach einer Partynacht in Paceville ein Taxi shared mit einigen anderen Leuten. Es war ein alter Daimler und wir sind incl. Fahrer zu neunt mitgenommen worden. Hat dann auch noch 2 Pfund pro Nase gekostet.

Den Fehler haben wir nur einmal gemacht. Sind dann auf Empfehlung eines Freundes (James, Steward bei Airmalta) zu Wembley´s Garage gegangen. Wenn man in Paceville bei Burger King ist, die Straße einfach geradeaus laufen, auf der rechten Seite kommt dann einen tatsächliche Garage. Es stehen meist Dutzende junger Leute dort und warten auf einen passenden Wagen. Es kommen im Minutentakt die unterschiedlichsten Fahrzeuge vorgefahren und die Fahrer brüllen ihr Fahrtziel in die Menge. Vorher muß man in der Garage ansagen, wo man hinwill, zahlt einen gewissen Betrag und bekommt einen Bon. Den gibt man dann dem Fahrer und kann mitgenommen werden. Weiterer Vorteil dieser Taxis: die Fahrer halten sich tatsächlich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen und fahren so ordentlich, das ist man nichtmal von Taxis in Deutschland gewohnt.

Vielleicht könnte Ihr das noch irgenwie mit aufnehmen und im nächsten Urlaub einfach mal ausprobieren. Ist auf jeden Fall die günstigste und sicherste Methode, nachts ins Hotel zu kommen.

Übrigens vergessen die Taxifahrer der weißen Taxis nachts oft, daß sie katholisch und furchtbar anständig sind. Nicht selten wurde ich nach einer teuren Fahrt beim Aussteigen auch noch schnell begrabscht.

Noch mal vielen Dank für Eure Mühe und diese tolle Seite, ich werde Euch ab sofort oft besuchen



Manfred schrieb:

zunächst einmal ein herzliches Dankeschön für die tolle Aufmachung und die gegebenen Informationen. Aus meiner Reise (1998) kann ich nur bestätigen, dass die Angaben stimmen.

Bei meiner damaligen Reise (Dez. 1998) bekam ich bei der Ankunft in Malta (Flughafengebäude) von dem offiziellen maltesischem Touristoffice Informationen in die Hand gedrückt. Beim näherem studierem der Information stellte ich fest, dass das Touristbüro eine Erhebung über das Urlauberverhalten durchführte. Man mußte dort sozusagen über eine oder zwei Wochen ein Tagebuch darüber führen, für welchen Zweck und in welcher Höhe man sein Reisegeld verwendet.

Für das Mitmachen erhielt man einen Cheque von 10 LM rd. 50,--DM der allerdings nicht von jeder Bank genommen wurde. Der Cheque mußte bei der Hauptbank der Midland Bank eingelöst werden. Änlich wie bei uns mußte man für die Einlösung des Cheques    quasi ein Bankkonto auf Malta eröffnen. Das macht natürlich keine Bank mit. Deshalb mußte man zur Hauptbank der Midland Bank. Dort war man auf die Kunden aus dem Touristbüro eingerichtet. Die Einlösung und Auszahlung verlief ohne großen Aufwand.

Ob die Erhebungen auch noch jetzt im Jahr 2001 gemacht werden ist mir nicht bekannt. Es wäre interessant, ob auch andere Reisende ähnliche Erfahrungen gemacht haben.